So begegnest du Selbstzweifeln


Wachsen / Freitag, Januar 12th, 2018

Grafik: So legst du endlich deine Selbstzweifel ab

Durch soziale Medien sind Selbstzweifel heutzutage zur Normalität geworden. Auf Instagram, Snapchat, Facebook und Co. ist das Leben der anderen immer auf Hochglanz poliert.

Die anderen scheinen immer etwas hübscher zu sein (#wokeuplikethis), schönere Dinge zu besitzen (#haul) , mehr zu erreichen ( #moneymaker), mehr Abenteuer zu erleben (#travelgram)  und unglaublich glücklich zu sein (#couplegoals).

Dass das alles nicht permanent und wirklich ist, ist uns wahrscheinlich eigentlich klar. Dennoch entwickeln wir mehr oder weniger unterbewusst den Wunsch, unser Leben ebenso zu gestalten. Das Resultat sind unrealistisch hohe Standards an uns selbst.

Du bist gut genug

Ich habe Freunde und Bekannte, die häufiger Gedanken haben wie „Mein Partner/ mein Vorgesetzter wird sicher bald merken, dass ich nicht gut genug bin. Dann fliegt alles auf und ich habe nichts mehr.“

Wenn du dich jetzt angesprochen oder ertappt fühlst, bist du nicht allein. Diese innere Kritik entwickelt sich seit wir klein sind und es ist schwer, das im Erwachsenenalter abzustellen.

Damit du allerdings ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Leben führen kannst, solltest du lernen deinen Selbstzweifeln zu begegnen und ihnen etwas entgegen zu setzen.

Dich in einem Bewerbungsgespräch als passende Kandidatin zu verkaufen, kommt dir irgendwie hochmütig vor. Eigenlob stinkt ja schließlich, hat man uns jedenfalls beigebracht. Aber warum sollte dein Gegenüber von dir überzeugt sein, wenn du es selbst nicht bist?

Finde einen neuen Ansatz: ICH BIN GUT GENUG!
Ein paar Schritte, wie du da hin kommst, möchte ich dir hier vorstellen und hoffe, dass sie dir dabei helfen, deine Zweifel loszulassen.

Höre in dich hinein und erforsche die Herkunft der Zweifel

Du kannst dich beispielsweise fragen:
– Was hat mich bisher davon abgehalten meine Ziele zu erreichen?
– In welchen Situationen empfinde ich Selbstzweifel?

Auf Mindhelp gibt es einen sehr interessanten Beitrag zu deinem „Inneren Kritiker“ und woher dieser kommt.

Wenn du verstehst, worin deine Zweifel begründet liegen, kannst du eher an ihnen arbeiten. Es ist schwer, eine Einstellung abzulegen, die seit deiner Kindheit geprägt wurde. Aber nicht unmöglich.

Überwinde deine Angst

Es klingt klischeehaft, wenn man so etwas sagt, aber als ich vor einigen Jahren das Buch „Feel The Fear and Do It Anyway“ von Susan Jeffers las, hat das wirklich etwas in mir verändert. Und zwar nicht nur insofern, dass ich den Entschluss fasste, mich meinen Schwächen zu stellen. Sondern auch, weil ich mich erstmals mit einen Ängsten auseinander gesetzt habe.

Die Hauptaussage des Buches ist, dass hinter jeder Angst der Gedanke steht „Wenn das passiert, komme ich damit nicht zurecht“. Das gilt sowohl in dem Fall, dass ein eine geliebte Person stirbt (Ich komme mit dem Verlust nicht klar) aber auch wenn man Angst vor einer Präsentation hat (Ich verkrafte die Ablehnung nicht, wenn etwas schief läuft). Die Aufgabe lautet demnach, sein Selbstbewusstsein zu stärken und seine Selbstzweifel abzulegen um die Gewissheit zu erlangen, dass man alles schaffen kann und dadurch vor nichts mehr Angst zu haben braucht.

Negative Gedanken verdrängen wir ja gern. Hin und wieder sollte man sich allerdings darüber im Klaren werden, welche Ängste einen bisher blockiert haben. Und was man erreichen könnte, wenn man diese überwinden würde. Ist es die Angst vor dem Versagen? Vor Ablehnung? Oder vor Veränderung?

Und jetzt stell dir einmal vor, was für ein wahnsinnig tolles Gefühl es sein wird, wenn etwas erreichst, das du bisher für unmöglich gehalten hast. Dein Traumjob, auf den sich 200 Leute beworben haben. Eine glückliche Familie. Dein eigenes, erfolgreiches Unternehmen.

Versuche aus dieser positiven Assoziation die Kraft zu schöpfen, deine Angst zu überwinden und Selbstzweifel abzulegen.

Du hast keine Bestätigung von anderen nötig

Dass du mit dir selbst zufrieden bist, ist die Hauptsache. Vergleiche dich nicht mit anderen und arbeite nicht nur an dir, damit du Bestätigung von außen für deine Anstrengungen bekommst.

Es ist wichtig, dass du dich über deine Erfolge selbst dann freuen kannst, wenn du sie nicht auf sozialen Medien geteilt hast. Deine Belohnung ist der Frieden mit dir selbst und ein langfristig zufriedeneres Leben.

Mach dir bewusst: Wir haben alle Selbstzweifel

Es ist also nichts Schlimmes daran. Wenn du Hilfe brauchst, wende dich an deine Freunde, Familie oder professionelle Beratungen. Dabei brauchst du dir nicht schlecht vorkommen, denn das Gefühl kennen wir alle.

Und jetzt stell dir vor, was du Unglaubliches erreichen kannst, wenn du alle anderen, denen ihre Selbstzweifel noch im Weg stehen, hinter dir lässt.

Umgib dich mit Menschen, die dich bestärken

Wir kennen das doch – in jedem Freundes- oder Bekanntenkreis hat man Leute dabei, die man eigentlich nicht so mag. Aber die dennoch irgendwie dabei sind oder mit denen man sich aus Pflichtbewusstsein trifft.

Wenn du das nicht kennst: Sehr gut! Wir sollten uns nämlich nicht mit Menschen umgeben, die uns unsere positive Energie stehlen und mit denen wir uns nicht vollständig wohl fühlen.

Erkenne die Menschen, die dich in deinem Handeln unterstützen, und verabschiede dich von dem Rest.

Lies auch gern meinen Beitrag darüber, welche Freundschaften es wert sich, um sie über sie zu bemühen und wie man sie halten kann.

Trainiere dein Selbstvertrauen und denke positiv

Es gibt eine Methode, die dir helfen kann, dir deine eigenen Erfolge bewusster zu machen.

Schreib dafür deine Errungenschaften, erworbenen Qualifikationen oder positive Erlebnisse unsystematisch auf ein Blatt Papier. Nimm dir Zeit und lass es sonst auch einige Tage neben deinem Arbeitsplatz liegen. Sobald dir wieder etwas einfällt, schreib es auf.

Wenn du soweit fertig bist, bringe es in eine Struktur und schau es dir nochmal in Ruhe an. Genieß das wohlige Gefühl, das dich dabei durchströmt und ziehe daraus deine Kraft.

Super, was du schon alles erreicht hast! Du kannst wirklich sehr stolz auf dich sein. Also wirst du auch die nächsten Schritte auf deinem Weg meistern und dir das Leben erschaffen, das du dir wünschst.

Entwickle dich weiter

Du bist so weit gekommen bei dem Vorhaben, deine Selbstzweifel aufzulösen. Hör nicht auf! Arbeite immer weiter an dir und wachse über dich hinaus.

Ich glaube an dich.

 

Gib mir gern Feedback dazu, ob die Tipps für dich hilfreich waren. Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören, wie du deinen Selbstzweifeln begegnet bist und sie überwinden konntest.

Liebste Grüße
Deine Laura

 

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