5 Tipps, die dir helfen, Entscheidungen zu treffen


Wachsen / Freitag, April 13th, 2018

Du kannst dich nicht festlegen? 5 Tipps, die dir helfen, Entscheidungen zu treffen

Erst kürzlich las ich den Spruch „Für Entscheidungen braucht man keine Zeit sondern Mut“ und konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken… Welche Entscheidungen habe ich vielleicht aufgeschoben, weil ich mich nicht getraut habe, einen Entschluss zu fassen? Wie oft hadere ich mit einer Wahl, wäge das Für und Wider ab, um dann doch zu keinem Ergebnis zu kommen?

Und am drängendsten die Frage (da ich weiß, dass es nicht nur mir so geht): Woher kommt es, dass wir uns nicht entscheiden können und kann man lernen, Entscheidungen zu treffen?

Was dahinter steckt

Wenn wir uns mit einer Entscheidung quälen, haben wir in Wirklichkeit Angst davor, uns falsch zu entscheiden und die Konsequenzen dessen zu tragen. Also Angst vor der Reaktion des Partners oder der Familie, wenn man eine ernste Beziehung beendet. Angst vor dem Versagen, obwohl man schon lange über die Selbstständigkeit nachdenkt.

Grundlegen kann man daher sagen, dass mangelnde Entscheidungsfähigkeit von geringem Selbstvertrauen her rührt. Puh, was für eine Erkenntnis. Dieses Wissen ist der erste Ansatzpunkt, um an uns zu arbeiten und in Zukunft leichter Entscheidungen zu treffen.

Wie du Selbstzweifel besiegst, liest du hier.

Häufig sind es besonders Entscheidungen in Hinblick auf Partnerschaften, Berufswahl und Gesundheit, die uns besonders schwer fallen. Um den Entscheidungsstress zu reduzieren, dir bei der Wahl zu helfen und dabei dein Selbstvertrauen zu stärken findest du hier ein paar Tipps.

Hilfe für Entscheidungsunfreudige

1. Deine Werte

Nimm dir ein leeres Blatt Papier und schreibe darauf 5 Werte, die dir wichtiger sind als alles andere. Du kannst auch zunächst 20 aufschreiben und dann immer weiter reduzieren, bis du auf deine persönlichen 5 wichtigsten Werte kommst. Wenn du eine Orientierung brauchst, findest du hier eine kleine Auflistung.
Bei manchen Entscheidungen muss man zwischen zwei Werten wählen, die einem scheinbar gleichermaßen wichtig sind.

Zum Beispiel: Bei deiner aktuellen Arbeit kannst du dich nicht wirklich ausleben, du bist unglücklich, denkst über einen Jobwechsel nach – aber auf der anderen Seite ist da das gute Gehalt und die unbefristete Festanstellung… Hier stehen Kreativität und Selbstverwirklichung auf der Einen und Sicherheit auf der anderen Seite – du musst für dich heraus finden, was dir in deinem Leben mehr bedeutet . Wenn du nach deinen Werten und Überzeugungen handelst, wirst du niemals eine Entscheidung bereuen.

2. No regrets

Wo wir beim nächsten Punkt wären. Ok, das lief also mal nicht wie geplant – was lernen wir daraus? Genau, eine wichtige Lektion. Mach dich im Nachhinein nicht fertig, wenn du eine schlechte Entscheidung getroffen hast. Sich selbst zu verzeihen, muss man auch lernen…

3. Akzeptanz

Du hast Entscheidungsstress, setzt dich selbst unter Druck und keine Pro- und Kontra-Liste hilft dir weiter? Dann finde dich damit ab, dass beide Optionen gleich schlecht (bzw. gleich gut) sind. Es macht keinen Unterschied, welche du wählst. Ist das nicht befreiend?

3. Zeitreise

Spiel einfach alles mal in Gedanken durch: Wenn ich Option A wähle, wie wird mein Leben dann aussehen? Und vergleichsweise, wie sieht es bei Option B aus?
Dann denk einmal darüber nach, wie du dir wünschst, wie dein Leben in 5 Jahren aussieht. Was möchtest du erreicht haben, wie willst du dich fühlen? Sesshaft? Weltgewandt? Erfolgreich? Ausgeglichen?
Wenn du dir vor Augen führst, wo du hin willst, fallen dir die Entscheidungen im Hier und Jetzt leichter.

4. Münzwurf entscheidet

Ich weiß, was du denkst: „Ist das ihr Ernst?“ Aber psychologische Studien haben gezeigt, dass eine zufällige Entscheidung einem zeigt, welche Auswahlmöglichkeit man sich unterbewusst wünscht. Sagen wir, dein Partner und du überlegen ein Kind zu bekommen und werft dafür eine Münze (klingt erstmal ziemlich bescheuert ne?). Sobald das Ergebnis feststeht, hör in dich hinein und frage dich: bist du erleichtert? oder enttäuscht? So wird dir der Zufall deine wahren Gefühle offenbaren.

5. Step-by-Step

Gerade bei großen, lebensverändernden Entscheidungen neigen wir dazu, sie vor uns herzuschieben. Warum also nicht mal in kleine Abschnitte einteilen? Bevor man die Festanstellung komplett aufgibt, um sich selbstständig zu machen, könnte man erstmal zum Gewerbeamt gehen und ein Gewerbe anmelden. Dann kann man nach und nach an dem Portfolio arbeiten. Später könnte man versuchen, mögliche Kunden anzusprechen. Wenn man soweit gekommen ist, scheint das Endziel gar nicht mehr so weit entfernt.

 

Also, welche Entscheidung schiebt ihr schon lange vor euch her? Oder welche großen Entscheidungen habt ihr vor Kurzem getroffen? Schreibt es mir gern in die Kommentare!

Hier findet ihr weitere interessante Artikel:

 

Ich wollte schon immer mal einen Blog Beitrag mit einem Harry Potter Zitat beenden. Also los:

„Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.“

– Albus Dumbledore

 

Liebste Grüße
Eure Laura

 

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